Wer keine Kastrationen unterstützt, entscheidet sich für Leid
Klingt hart?
Ist es auch.
Aber es ist die Wahrheit.
Rumänien hat kein Hundeproblem.
Es hat ein Wegschauproblem.
Mitten in der Nacht, zwischen Müllcontainern und verlassenen Häusern, bringt eine Hündin ihre Welpen zur Welt. Niemand hört sie, niemand wartet auf sie. In ein paar Wochen werden manche von ihnen tot sein, andere krank, einige unsichtbar - bis sie stören. Und dann kommen die Hundefänger.
So beginnt das Leben von tausenden Hunden in Rumänien. Jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr.
Und nein, das ist kein Naturereignis.
Es ist menschengemacht.
Rumänien hat es versucht. Mit Tötungsstationen, mit überfüllten Sheltern, mit Gesetzen, die zwar gut gedacht, doch niemals umsetzbar waren.
Die EU, Rumänien, die Tierschutzvereine, wir alle haben lange genug weggeschaut.
Kastration ist unspektakulär. Keine Schlagzeilen, keine blutüberströmten Hunde, keine süßen Welpen.
Aber sie wirkt.
Kastration ist Prävention. Und Prävention rettet Leben.
"20 Tiere sind doch nichts", hören wir oft. Doch, sie sind alles.
20 mal weniger Welpen, im Dreck geboren. 20 mal weniger Tiere, die verhungern oder überfahren werden.
20 mal weniger Leid in Sheltern.
Große Veränderungen beginnen nicht mit tausend Tieren. Sie beginnen mit dem ersten Tier.
Verantwortung endet nicht an der Landesgrenze. Was in Rumänien passiert, betrifft uns alle. Wegsehen ist bequem. Den Hintern von der Couch bewegen, ist anstrengend.
Wer wirklich etwas verändern will, muss dort ansetzen, wo das Problem entsteht - bei der unkontrollierten Vermehrung.
Und genau das macht unser Verein "Lichtblick für Pfoten in Not e.V.". Wir schauen hin. Wir kastrieren genau dort, wo öffentliche Kastraaktionen der Städte nicht greifen. Wir kastrieren genau die Tiere, die für ununterbrochenen Nachschub sorgen. Hündinnen von Hinterhöfen, Müllplätzen und entlegenen Dörfern.Inzwischen haben wir tolle Partner in Rumänien, und unser Netzwerk wird ständig größer.
Der Januar ist gerade um, und unser Start ins Jahr 2026 fühlt sich rasant an.
119‼️ Tiere konnten bereits kastriert werden.
- In Batos und Umgebung wurden in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Tierschützerin Iulia Crisan, der Praxis Cabinet Veterinar Hileduvet Állatorvosi Rendelő und dem Bürgermeister Mărcuş Cătălin 33 Tiere kastriert. Die Hunde wurden auch geimpft, gechipt, bei RECS registriert und entwurmt, genauso, wie es das Gesetz vorschreibt. Dabei wurden alle anfallenden Kosten geteilt, die Hälfte übernahm die Gemeinde, die andere Hälfte Lichtblick. Ein riesiger Schritt, über den wir uns unsagbar freuen!!!
- Im öffentlichen Tierheim Onesți kastrierte unsere Tierärztin Dr.Andreea Teirau 25 Hündinnen und Kätzinnen.
- In Rupea und Umgebung kastrierte unser Tierarzt Dr. Darius Terhes in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Tierschützer Eugen Rotaru und seinem Verein "First step for a better life" 61 Tiere. Viele fleißige Helferlein hatten im Vorfeld über 400 Flyer verteilt, um die Menschen auch für kommende Kastraaktionen zu sensibilisieren.
Lichtblick hat kein Wegschauproblem. Wir kleben kein Pflaster auf die Wunde. Wir bekämpfen die Ursachen.
Und wir freuen uns über jeden einzelnen, der sich uns anschließt.
Danke von Herzen an alle Menschen, die das möglich machen❤️❤️❤️
Lichtblick für Pfoten in Not e.V.
Hauptstraße 3, 16775 Löwenberger Land
Email: [email protected]
Sitz des Vereins ist Löwenberger Land
Vereinsregister: VR 5652 NP
USt-IdNr. DE330797862
Bankverbindung:
IBAN: DE68 1505 0200 0301 0507 24
BIC: NOLADE21NBS
Sparkasse Neubrandenburg-Demmin
Gebühren für uns anfallen.)
